DER BAU VON GIPSKARTONTRENNWAND

1, Bereitschaftsgrad des Baus, Bestimmung der Trennwände

Vor dem Bau der Trennwand müssen wir uns von den folgenden Dingen überzeugen:

  • die Geradheit des Bodens und der Decke
  • die Klemmen der elektrischen Ausrüstungen (wenn wir diese in den Trennwänden einführen möchten).

Die Trennwände können in dem Fall auf den fertigen Boden angesetzt werden, wenn die Bedingungen sichergestellt sind, die die Beschädigung des Bodens und die Schallausbreitung verhindern. Die Decke muss natürlich das Gewicht der zu bauenden Wänden ertragen. Die Bestimmung der Wände kann mit Hilfe von Laser oder von Schlagschnur gelöst werden. Damit im Allgemeinen der Platz des Rippenrahmens festgelegt wird, vergessen wir nicht die Dicke der Wandverkleidung zu berücksichtigen.

2, Stabwerk aus verzinktem Stahlprofil

Der Rahmen der Trennwand besteht aus den folgenden Komponenten:

  • horizontale "führende" UW Profile
  • vertikale CW Profile

Auf den CW Profilen befinden sich H-förmige Einschnitte, die zur Überführung der elektrischen oder anderen Installationsleitungen dienen. Bei der Abkürzung der CW-Profile müssen wir danach streben, die H-förmige Einschnitte mindestens in der Nähe des einen Endes des Profils zu bewahren.

Auf die Grenzprofile der Trennwand (horizontale UW Profile und vertikale CW Profile) vor ihrer Verlegung kleben wir zum Anschluss selbstklebende Schwammstreifen, dann befestigen wir die Profile aus Kunststoff mit Hilfe von Schlagdübeln, oder von anderen geeigneten Befestigungsmitteln (je nach dem Typ der Anschlussvorrichtung) zur Anschlussvorrichtung. Die maximale Entfernung zwischen den Befestigungen ist 800 mm. Bei den Ecken die Entfernung des ersten Anschlusspunktes ist maximal 200 mm.

Die angenommene Ablenkung der Deckenkonstruktion ist grösser als 10mm.

Der Anschluss der Trennwand zur Decke muss mit der Gestaltung vom Gleitkontakt gelöst werden. Unter die UW Profile brauchen wir Gipskartonstreifen entsprechender Anzahl verlegen (zur Bloßlegung der Fugen zwischen den Wandverkleidungen und der Deckenkonstruktion, wegen Feuerschutz und akustischen Erwartungen).

Einbau von vertikalen Profilen

Unter die horizontale UW Profile werden vertikale CW (in besonderen Fällen UA) Profile verlegt. Die Länge der CW Profile muss so bestimmt werden, wenn das CW Profil ins untere UW Profil verlegt wird, das obere Ende des CW Profils muss mindestens 20 mm ins obere Profil eingeschoben werden. (Diese Bedingung spielt eine wichtige Rolle bei der Kompensierung der Ablenkung der Lastträgerdecke, im Hinblick auf die unabhängige Dilatation der Trennwand). Die Dichte der vertikalen Profile wird von dem Maß der Wandverkleidungen bestimmt, aber er kann maximal 625 mm sein. Der Platz der vertikalen Profile darf erst während der Installation der Wandverkleidung abgeschlossen werden. Die CW Profile müssen so abgestellt werden, dass ihre Lappen in Richtung der Installation stehen müssen. Die CW Profile werden nicht an die UW Profile befestigt (nur leicht einschieben). Werden die CW Profile mit der H- förmigen Öffnung angefertigt, die die Installationsführung fördert, müssen wir beim Ansetzen der Profile darauf achten, dass diese Öffnungen annähernd auf der gleichen Höhe sein müssen. Wenn in die Trennwand weitere Leitungen (z. B. Wasserleitung) eingeführt werden muss, können wir auch per Ort auf den CW Profilen Öffnungen machen.

Für die in den Gerüstsäulen ausgestalteten Öffnungen gelten die folgenden Regeln:

  • die Breite der zu ausgestaltenden Öffnung muss mindestens mit 10 mm kleiner sein, als die Breite des Profils (bei der Aushöhlung der Trennwand)
  • die Höhe der Öffnung (in Längsrichtung des Profils) darf nicht grösser sein, als zweimal die Breite
  • wenn man im Profil übereinander mehrere Öffnungen braucht, ihre Entfernung voneinander darf nicht kleiner sein, als dreimal ihre Länge
  • wir empfehlen, die notwendigen Öffnungen im unteren oder oberen Drittel des Profils (der Trennwand) auszugestalten
  • die Kante der Öffnung muss von dem Ende des Profils, aber mindestens der Nennbreite des angegebenen Profils entsprechend sein
  • in der Nähe von Profilanschlüsse (Ansätze) können keine Profile ausgestaltet werden

a.) Im Falle von Trennwänden, die die Höhe der Standard CW Profile übersteigen, können die CW Profile in Länge übereinander gebaut werden. Den Ansatz lösen wir bei Rippenrahmen CW50 mit einem 50 cm, bei CW75 mit einem 75 cm und bei CW100 mit einem 100 cm langen, aus UW Profil angefertigten Hilfsstück. Die Lange des Hilfsstückes verbreitet sich ausgeglichen unter und über dem Ansatz.

b.) Als eine alternative Lösung kann die Verlängerung der CW Profile durch die Ineinander-Verschiebung der Profile in entgegengesetzter Richtung gelöst werden. In diesem Fall muss die Länge des Abschnittes, der ineinander geschoben wurde, mindestens 50 cm sein. Auf den Enden und in der Mitte des zusammengeschobenen Abschnittes werden die Profile ineinander mit Blechschrauben gekoppelt.

c.) Der Ansatz der UA Profile kann durch die Zwischenschaltung desselben UA Profils zustande gekommen werden. Die Länge des Hilfsstückes in cm angegeben, entspricht der Breite des UA Profils in mm angegeben. Der Hilfsstück liegt am Ort der Verbindung gleichmäßig an. Der Hilfsstück wird zum UA Profil mit 8 Stück M8 Schrauben, mit Muttern und Unterlagen befestigt, - je zwei Schrauben werden am Rande des Hilfsstückes und noch je zwei Schrauben auf den beiden Seiten der Profilverbindung sein. Der Ansatz auf den anstehenden Säulen kann nicht auf der gleichen Höhe sein. Ihre Höhenverschiebung muss mindestens 2 m sein. Der Ansatz lohnt sich im oberen oder unteren Drittel der Trennwand auszuführen.

Die Trennwände können auch auf doppelte Tragkonstruktion montiert werden. Die Profile der doppelten Konstruktion können aneinander gestoßen werden. Die anstehenden Seiten der Profile müssen mit Isolierschwammstreifen verseht werden. Die Profile der doppelten Tragkonstruktion können auch voneinander unabhängig angesetzt werden. In diesem Fall sinkt die erlaubte Höhe der Konstruktion. Die Profile des doppelten Stabwerkes der Installationstrennwände sind in der einer Drittel Höhe aus Gipskartonplatten angefertigten Streifen zusammengefasst.

3, Gipskartonarbeiten und Isolierung

Gipskartonarbeiten:

Die Platten der Trennwände werden im Allgemeinen in vertikaler Richtung versetzt, also die Langseite der Platten ist parallel zu den vertikalen Profilen. Möglicherweise werden Platten in voller Größe verwendet. Die Verwertung der Plattenresten zur Wandverkleidung ist dann möglich, wenn ihre Größe mindestens 400 mm ist, und wenn direkt übereinander zwei oder mehrere solchen Resten nicht eingebaut werden. Möglicherweise arbeiten wir mit Schichthöhen-Gipskartonplatten, aber der Gebrauch von Platten, deren Format kleiner ist, ist auch nicht ausgeschlossen (z. B. 1200x2000 mm, 1000x1500 mm). Wenn die Höhe der Trennwand größer ist, als die Höhe der Platten, muss über der Platte einen weiteren Stück angepasst werden. Inzwischen muss es darauf geachtet werden, dass die horizontale Lücken in den angelegenen Felder zueinander mindestens mit 400 mm verschieben werden müssen, damit die Entstehung von Querfugen verhindert wird. Wir empfehlen auf dem Boden eine 10 mm breite Fuge auszulassen, die mit Fugenabdichtung ausgefüllt wird.

Mineralwollenisolierungen:

Die Mineralwollenisolierung wird dann in die Trennwand eingelegt, wenn die Gipskartonarbeit der einen Seite angefertigt wurde, und die nötigen elektrischen Installationen (bzw. hygenietechnische Installationen usw.) auf ihren korrekten Ort verlegt werden. Die Mineralwollenisolierungen stehen in Rollen oder in Tafeln zur Verfügung der Kunden.

Die Mineralwollendecke muss auf der ganzen Konstruktion, fugenlos verlegt werden. Wenn der Isolierungsstoff mindestens den ¾ Teil der Dicke des Glases nicht ausfüllt, oder es weist sich nicht in der Höhlung genug formhaltend und stabil zu sein, gegen Ineinanderschieben muss mit Hänge befestigt werden. Die Befestigung findet im oberen Bereich aller Felder einmal statt, und ein Befestigungspunkt darf maximal eine 3 m dicke Mineralwollendecke festhalten.