Der Gipskarton darf nicht unmittelbar an den Bindersparren, bzw. an die Doppelzange geschraubt werden. Wir brauchen immer den verzinkten CD Profilrahmen aus Stahl, der zwischen den verstellbaren Schellen verlegt ist, und die Strecklatte, an die der Gipskarton geschraubt wird. Der maximale Wellenabstand bei der horizontalen und vertikalen Ebene kann 40 cm sein, bis bei der vertikalen Drempelwand und den Trennwänden ist es 60 cm.
Wir brauchen vor allem entsprechende Wärmeisolierung, damit der Dachraum einwandfrei und in guter Qualität funktionieren kann. Für die Wärmeisolierung verwenden wir Stoffe, die aus Mineralwollenfasern hergestellt wurden (z. B. die Wärmeisolierungsdecke aus Glaswolle). Um das etwaige Feuchtwerden des Daches zu verhindern, verlegen wir in die Dachkonstruktion eine Dampfsperrschicht. Sie muss auf der "warmen" Seite der Wärmeisolierung verlegt werden. Die Dampfsperrschicht kann auch zwischen den Wärmeisolierschichten versetzt werden. Wenn keine wärmetechnischen Berechnungen auf die Dampfsperrschicht bezüglich angefertigt wurden, kann sie maximal den ¼ Teil der Dicke der gesamten Wärmeisolierschicht ausmachen. Im Interesse der beschädigungsfreien Verlegung der Dampfsperrschicht ist es vorteilhafter, sie unter der Tragkonstruktion zu verlegen ("A" Variation). Im zustande gekommenen Bereich, zwischen der Dampfsperrfolie und den Wandplatten können die verschiedenen Installationen ohnedem geführt werden, dass sie die Dampfsperrschicht überqueren könnten. Wenn die Dampfsperrfolie über keine Wärmerückspiegelschicht verfügt, können wir das Bereich zwischen der Dampfsperrfolie und den Wandplatten zur Verlegung der Wärmeisolierung brauchen.
Warnung!
In der Winterperiode darf nur dann eine Wärmeisolierung verlegt werden, wenn auch die Dampfsperrschicht gleich verlegt wird. Wenn die Wärmeisolierung für eine längere Periode ohne Dampfsperrschicht, ungeschützt bleibt, kann die Luftfeuchtigkeit in der Wärmeisolierung niederschlagen werden. Das hat eine große Wahrscheinlichkeit, hauptsächlich in den inneren Räumen, wo die Luftfeuchtigkeit der Innenräume wegen den wassertechnologischen Prozessen höher ist.
A) unter der Tragkonstruktion – auf den Bindersparren oder den Ansatzleisten
B) außerhalb der Tragkonstruktion – zwischen der Bekleidung und der Tragkonstruktion
Zwischen den Bindersparren verlegen wir die Mineralwolle als Wärmeisolierstoff, dessen Breite annähernd mit 10 mm größer ist, als der Abstand zwischen den Bindersparren. Im dem Fall, wenn der Wärmeisolierstoff nicht von sich selbst zwischen den Bindersparren bleibt, können sie bei dem Einbau mit einer Bundschnur befestigt werden. Wenn die Profilhöhe der Bindersparren kleiner ist, als die Dicke des Isolierstoffes, können ihre Höhe mit der Verlegung von Ansatzleisten vergrößert werden. Die einigen Elemente werden ohne Fugen verlegt, an den Elementen der Dachkonstruktion angelegt. Die Kombination von mehreren Isolierstofftypen ist nicht ausgeschlossen (Gestein-, Glaswolle). Im Falle von belüfteter Dachkonstruktion ist es sehr wichtig, dass die Belüftungsschicht mit der vorgeschriebenen Höhe zwischen der Wärmeisolierung und der Sicherheits-Wasserisolierung weiter existieren muss. Der Isolierstoff kann auch nach dem Zusammenbau des Stabwerkes verlegt werden.
Das Stabwerk wird an die Decken- und schrägen Balkenkonstruktion (z. B. Bindersparren und Doppelzangen) befestigt. Das Stabwerk besteht aus CD und DU Profile, bzw. aus Holzleisten. Der maximale Abstand der CD Ausrüstungsprofile, und der Holzleisten ist 400 mm.
Kleben wir auf den UD Abschlussprofil (auf die Holzleiste) einen Schwamm, die von unten angeschlossen wird, damit die Konstruktion von den angelegten Wänden akustisch unabhängig bleibt.
Die Dampfsperrschicht wird mit Hilfe von Heftmaschine an den Bindersparren und an die Holzleisten befestigt. Die verstellbare Schelle wird mit zwei 35 mm Holzschrauben auf den Bindersparren geschraubt. Das Stabwerk aus Holzleiste wird in den verstellbaren Schellen mit zwei 25 mm Holzschrauben befestigt. Wenn der Abstand der Bindersparrem nicht mehr als 850 mm und der Maß der Leisten 50/30 mm ist, im Falle von größerem Abstand aber (maximal 1000 mm), muss der Durchmesser der Leisten 60/40 mm sein. Sind die Bindersparren nicht völlig gerade, werden die Ungleichheiten mit dem Gebrauch der verstellbaren Schellen behoben.
Die Gipskartonplatten werden im Grunde genommen so befestigt, dass ihre Langkanten zu den Montageprofilen und den Montageleisten parallel sind. Während der Verkleidung werden die Querfugen der Platten mindestens mit dem Abstand eines Montageprofils (wegen der Beseitigung der Querfugen) verschoben.
Die Gipskartonplatten werden mit Hilfe von 25-55 mm langen Selbstschneideschrauben befestigt (von dem Typ des Stabwerkes und der Dicke der Plattenverkleidung abhängig). Der maximale Abstand der auf der Decke und auf den schiefen Ebenen verlegten Schrauben ist 170 mm. Nach dem Abschluss der Installation wird es mit dem Fugenverstrich und dem Verspachteln der Schraubenköpfe fortgesetzt.
Die vertikalen Wände des Dachraumes werden ähnlich aufgebaut, wie die freistehenden Vorsatzwände (aus CW und UW Profile) oder die Vorsatzwände, die auf verstellbaren Schellen montiert werden (aus CD und UD Profile). Die verstellbaren Schellen können nach den Eigenschaften des Gebäudes entweder auf dem Holzaufbau oder auf dem Dachgiebel befestigt werden. Die Wärmeisolierschicht läuft entweder auf der Dachseite durch (die seitliche Vorsatzwand hat nur eine ästhetische Funktion), oder von der Dachseite ab, hinter der seitlichen Vorsatzwand, läuft es auf dem versteckten Teil des Bodens. In jedem Fall muss darauf geachtet werden, dass sich keine Wärmebrücken gebildet werden dürfen.