GIPSKARTONARBEITEN DER DECKE UND DES DACHRAUMES

Wichtige Informationen vor dem Beginn der Bauarbeiten!

Vor dem Bau der Dachraumverkleidung müssen die Folgenden überprüft werden:

  • Ob die Deckenschalung und die darunter liegende Folie bei dem Schornstein, bei den Kanten und den Durchbrüchen erhalten geblieben ist, ob der Dachraum völlig trocken ist?
  • Kann die Decke die neuen Lasten vertragen?
  • Ist die Wärmeisolierung zwischen den Bindersparren fortwährend und ausreichend? (Sind alle Oberflächen völlig ausgefüllt?)
  • Ist die Entlüftung der Wärmeisolierung gesichert? (Der minimale Querschnitt der unteren und der oberen Luftlöcher ist 200 cm2/m2. Die empfohlene Breite des entlüfteten Luftschlitzes zwischen der Isolierung und der Sicherheitsfolie ist 4 cm).
  • Ist der Zustand der Dachkonstruktion genügend? Ist der Schutz des Holzmaterials gelöst?

Der Gipskarton darf nicht unmittelbar an den Bindersparren, bzw. an die Doppelzange geschraubt werden. Wir brauchen immer den verzinkten CD Profilrahmen aus Stahl, der zwischen den verstellbaren Schellen verlegt ist, und die Strecklatte, an die der Gipskarton geschraubt wird. Der maximale Wellenabstand bei der horizontalen und vertikalen Ebene kann 40 cm sein, bis bei der vertikalen Drempelwand und den Trennwänden ist es 60 cm.

Die Dachkonstruktion aus dem Aspekt der Wärmetechnik

Wir brauchen vor allem entsprechende Wärmeisolierung, damit der Dachraum einwandfrei und in guter Qualität funktionieren kann. Für die Wärmeisolierung verwenden wir Stoffe, die aus Mineralwollenfasern hergestellt wurden (z. B. die Wärmeisolierungsdecke aus Glaswolle). Um das etwaige Feuchtwerden des Daches zu verhindern, verlegen wir in die Dachkonstruktion eine Dampfsperrschicht. Sie muss auf der "warmen" Seite der Wärmeisolierung verlegt werden. Die Dampfsperrschicht kann auch zwischen den Wärmeisolierschichten versetzt werden. Wenn keine wärmetechnischen Berechnungen auf die Dampfsperrschicht bezüglich angefertigt wurden, kann sie maximal den ¼ Teil der Dicke der gesamten Wärmeisolierschicht ausmachen. Im Interesse der beschädigungsfreien Verlegung der Dampfsperrschicht ist es vorteilhafter, sie unter der Tragkonstruktion zu verlegen ("A" Variation). Im zustande gekommenen Bereich, zwischen der Dampfsperrfolie und den Wandplatten können die verschiedenen Installationen ohnedem geführt werden, dass sie die Dampfsperrschicht überqueren könnten. Wenn die Dampfsperrfolie über keine Wärmerückspiegelschicht verfügt, können wir das Bereich zwischen der Dampfsperrfolie und den Wandplatten zur Verlegung der Wärmeisolierung brauchen.

Warnung!
In der Winterperiode darf nur dann eine Wärmeisolierung verlegt werden, wenn auch die Dampfsperrschicht gleich verlegt wird. Wenn die Wärmeisolierung für eine längere Periode ohne Dampfsperrschicht, ungeschützt bleibt, kann die Luftfeuchtigkeit in der Wärmeisolierung niederschlagen werden. Das hat eine große Wahrscheinlichkeit, hauptsächlich in den inneren Räumen, wo die Luftfeuchtigkeit der Innenräume wegen den wassertechnologischen Prozessen höher ist.

A) unter der Tragkonstruktion – auf den Bindersparren oder den Ansatzleisten

B) außerhalb der Tragkonstruktion – zwischen der Bekleidung und der Tragkonstruktion

Die Verlegung der Wärmeisolierung

Zwischen den Bindersparren verlegen wir die Mineralwolle als Wärmeisolierstoff, dessen Breite annähernd mit 10 mm größer ist, als der Abstand zwischen den Bindersparren. Im dem Fall, wenn der Wärmeisolierstoff nicht von sich selbst zwischen den Bindersparren bleibt, können sie bei dem Einbau mit einer Bundschnur befestigt werden. Wenn die Profilhöhe der Bindersparren kleiner ist, als die Dicke des Isolierstoffes, können ihre Höhe mit der Verlegung von Ansatzleisten vergrößert werden. Die einigen Elemente werden ohne Fugen verlegt, an den Elementen der Dachkonstruktion angelegt. Die Kombination von mehreren Isolierstofftypen ist nicht ausgeschlossen (Gestein-, Glaswolle). Im Falle von belüfteter Dachkonstruktion ist es sehr wichtig, dass die Belüftungsschicht mit der vorgeschriebenen Höhe zwischen der Wärmeisolierung und der Sicherheits-Wasserisolierung weiter existieren muss. Der Isolierstoff kann auch nach dem Zusammenbau des Stabwerkes verlegt werden.

Der Zusammenbau des Stabwerkes und die Verlegung der Dampfsperrschicht

Das Stabwerk wird an die Decken- und schrägen Balkenkonstruktion (z. B. Bindersparren und Doppelzangen) befestigt. Das Stabwerk besteht aus CD und DU Profile, bzw. aus Holzleisten. Der maximale Abstand der CD Ausrüstungsprofile, und der Holzleisten ist 400 mm.

Warum lohnt es sich, verstellbare Schellen zu verwenden?

  • Sie sichern den notwendigen Raum, damit vor den Bindersparren eine 5-10 cm lange Mineralwolle verlegt werden kann, damit wird der Dachraum ohne Wärmebrücke gesichert.
  • Sie ermöglichen eine leichtere und genauere CD Profilbefestigung. Die Ungleichheiten der Bindersparren können behoben werden, damit wird für den Gipskarton der gleichmäßige Aufsitz gesichert.
  • Wegen der omegamäßigen Gestaltung der verstellbaren Schelle sind sie fähig, die Bewegungen im Dachraum zu stillen, so schützten sie die Gipskartonverkleidung vor den Rissen.

Kleben wir auf den UD Abschlussprofil (auf die Holzleiste) einen Schwamm, die von unten angeschlossen wird, damit die Konstruktion von den angelegten Wänden akustisch unabhängig bleibt.

Stabwerk aus CD und DU Profilen

"A" Variation – Dampfsperrschicht unter dem Tragwerk

  • Die Dampfsperrschicht wird mit Hilfe von Heftmaschine auf den Bindersparren oder auf den Leisten befestigt.
  • Die verstellbare Schelle wird mit zwei 35 mm flachköpfigen Holzschrauben auf den Bindersparren geschraubt.
  • Die CD Profile werden an den verstellbaren Schellen mit Hilfe von zwei selbstbohrenden Schrauben befestigt.
  • Bei dem Berührungspunkt der Konstruktion und der "Stirnwand" werden die CD Profile in den begrenzten DU Profile reingeschoben.

"B" Variation - Dampfsperrschicht außer dem Tragwerk

  • Die CD Profile werden mit Hilfe von verstellbaren Schellen oder Direktabhängern an die Bindersparren und an die Deckenkonstruktion befestigt. Die Befestigung der verstellbaren Schellen und der Direktabhängern wird mit zwei flachköpfigen Holzschrauben gelöst.
  • Die Dampfsperrschicht wird mit dem zweiseitigen Klebeband an das CD Profil befestigt.

Stabwerk mit Holzleiste

Im Falle von Stabwerk, das aus Holzleiste angefertigt wird, kann die Dampfsperrschicht auch nach zwei Arten verlegt werden:

  • A) unter dem Tragwerk
  • B) außer dem Tragwerk

Die Dampfsperrschicht wird mit Hilfe von Heftmaschine an den Bindersparren und an die Holzleisten befestigt. Die verstellbare Schelle wird mit zwei 35 mm Holzschrauben auf den Bindersparren geschraubt. Das Stabwerk aus Holzleiste wird in den verstellbaren Schellen mit zwei 25 mm Holzschrauben befestigt. Wenn der Abstand der Bindersparrem nicht mehr als 850 mm und der Maß der Leisten 50/30 mm ist, im Falle von größerem Abstand aber (maximal 1000 mm), muss der Durchmesser der Leisten 60/40 mm sein. Sind die Bindersparren nicht völlig gerade, werden die Ungleichheiten mit dem Gebrauch der verstellbaren Schellen behoben.

Verkleidung mit Platten

Die Gipskartonplatten werden im Grunde genommen so befestigt, dass ihre Langkanten zu den Montageprofilen und den Montageleisten parallel sind. Während der Verkleidung werden die Querfugen der Platten mindestens mit dem Abstand eines Montageprofils (wegen der Beseitigung der Querfugen) verschoben.

Die Gipskartonplatten werden mit Hilfe von 25-55 mm langen Selbstschneideschrauben befestigt (von dem Typ des Stabwerkes und der Dicke der Plattenverkleidung abhängig). Der maximale Abstand der auf der Decke und auf den schiefen Ebenen verlegten Schrauben ist 170 mm. Nach dem Abschluss der Installation wird es mit dem Fugenverstrich und dem Verspachteln der Schraubenköpfe fortgesetzt.

Vertikale Vorsatzwände im Dachraum

Die vertikalen Wände des Dachraumes werden ähnlich aufgebaut, wie die freistehenden Vorsatzwände (aus CW und UW Profile) oder die Vorsatzwände, die auf verstellbaren Schellen montiert werden (aus CD und UD Profile). Die verstellbaren Schellen können nach den Eigenschaften des Gebäudes entweder auf dem Holzaufbau oder auf dem Dachgiebel befestigt werden. Die Wärmeisolierschicht läuft entweder auf der Dachseite durch (die seitliche Vorsatzwand hat nur eine ästhetische Funktion), oder von der Dachseite ab, hinter der seitlichen Vorsatzwand, läuft es auf dem versteckten Teil des Bodens. In jedem Fall muss darauf geachtet werden, dass sich keine Wärmebrücken gebildet werden dürfen.